Onlinespiele und ihre Offline-Vorbilder: Undermaster vs. Dungeon Keeper

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Onlinespiele und ihre Offline-Vorbilder

Undermaster vs. Dungeon Keeper

Dungeon Keeper

Dungeon Keeper

Klassiker gegen Neuauflage: Wie kann sich das Onlinegame Undermaster vom Publisher Upjers gegen das Original Dungeon Keeper von Electronic Arts behaupten? Wo liegen die Unterschiede und welche Vor- und Nachteile bestehen?

Im Herz des Geschehens:

Undermaster

Undermaster

In Dungeon Keeper und Undermaster haben die Spieler ein zentrales Hub, das sogenannte Dungeon Herz, das als Ausgangsbasis dient und von kleinen Helfern umgestaltet werden muss. Unter anderem werden Schlafräume, Küchen, Produktionsstätten und Kasernen bzw. Trainingsräume benötigt, in denen sich die Imps austoben können.

Im Dungeon Herz sammeln die Spieler Ressourcen und Gold, bilden neue Einheiten aus und erforschen neue Gebäude oder Fähigkeiten. Dabei lässt sich der Kern des eigenen Dungeons fast unbegrenzt erweitern, um mehr Unterlingen Zuflucht bieten zu können.

Krieg und Handel:

Dungeon Keeper hatte neben der Aufbausimulation auch einen strategischen Aspekt, weil die Spieler auf unterschiedlichen Maps (welche die verschiedenen Ebenen der Hölle darstellten) gegen andere Kerkermeister antreten mussten, um deren Dungeons einzunehmen und zur nächsten Höllenebene vorzudringen. In Undermaster soll es später auch eine strategische Komponente geben, allerdings schickt man dort seine Unterlinge an die Oberfläche, um Menschen anzugreifen. Alternativ kann man mit den Menschen oder anderen Mitspielern aber auch Handel treiben, um produzierte Gegenstände gegen Gold und Mineralien einzutauschen. Bisher befindet sich das Onlinespiel allerdings noch in einer Open-Beta, sodass die Oberfläche derzeit noch nicht betreten werden kann.

Sammlung der Kreaturen:

In Dungeon Keeper gibt es 17 verschiedene Einheiten, die Imps miteinberechnet, und immerhin 13 Helden, aus denen man seine Armeen zusammenstellen konnte. Dadurch wurden die Truppen individueller und man konnte verschiedene Taktiken ausprobieren, um einen Dungeon zu erobern. Bei Undermaster gibt es dagegen bisher nur sechs Einheiten für den eigenen Dungeon und sechs Söldner-Typen, die man anheuern kann. Helden gibt es dagegen keine. Ob das Arsenal noch ausgebaut werden soll, steht noch nicht fest.

Knuddel-Faktor gegen Fiesheit:

Der größte Unterschied ist sicherlich die Grafik der beiden Spiele. So wurde bei Undermaster alles ein wenig „verniedlicht“. Die Erdwichtel haben zum Beispiel übergroße Köpfe und tragen kleine Kerzen auf dem Haupt, Vampire sind kleine, dicke Fledermäuse. In Dungeon Keeper waren die Einheiten dagegen etwas düsterer und fieser gestaltet, da das Spiel aber eine FSK 12-Freigabe hatte, waren sie nicht allzu gruselig. Darüber hinaus gab es in Dungeon Keeper den scharmanten, aber doch fiesen Oberboss Horny, der auch später als Held verfügbar war. In Undermaster gibt es lediglich Igor, den Minortaurus, der die Spieler aber hauptsächlich durchs Tutorial leitet und danach keine weitere Rolle spielt.

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